Schule

Die Heinrich-Tellen-Schule ist eine private Schule für Kinder und Jugendliche mit dem Jan und Michelle-SophieFörderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Andere Förderschwerpunkte können hinzukommen. Träger der Schule ist der Caritasverband für den Kreis Warendorf.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten durch Lehrer für sonderpädagogische Förderung, Fachlehrer und Therapeuten besondere Hilfen bei der Entwicklung von Sprache, Denken, Wahrnehmen und Handeln. Sie bekommen in einem ganzheitlichen und handlungsorientierten Unterricht individuelle Unterstützung zur Entfaltung ihrer gesamten Persönlichkeit und zu einer selbständigen Lebensführung.

Die Schule ist eine Ganztagsschule. 6 bis 13 Schülerinnen und Schüler bilden eine Klasse. Schüler mit einer Schwerbehinderung werden in die allgemeinen Klassen integriert.

Unabhängig von der individuellen Behinderung durchläuft jeder Schüler in jahrgangsübergreifenden Klassen alle Klassenstufen. Oft werden die Klassen in kleine Lerngruppen unterteilt, um ein individuelles und vielfältiges Lernangebot zu ermöglichen.

Die Schulzeit endet nach 11 – 13 Jahren.

Die Schule ist in 5 Klassenstufen gegliedert:

  • Vorstufe
  • Unterstufe
  • Mittelstufe
  • Oberstufe
  • Berufspraxisstufe

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In der Vorstufe (1 Jahr) lernen die Kinder vor allem über Spiel und Bewegung. In gemeinsamen Aktivitäten (Morgenkreis, Frühstück,…) erfahren sie die Geborgenheit und die Regeln einer Gemeinschaft. So entsteht ein Fundament und eine geeignete Atmosphäre für das weitere Lernen.

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Weitere Kernbereiche des Unterrichts in der Vor- und Unterstufe (3 Jahre) sind lebensweltbezogene Lernvorhaben, die Förderung von Sprechen und Kommunikation und die Entwicklung von Selbständigkeit im Alltag. Bei einem Teil der Schüler werden die Grundlagen für das Lesen, Schreiben und Rechnen geschaffen.

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In der Mittelstufe (3 Jahre) geht es um die Festigung und Erweiterung der Selbständigkeit und der angebahnten Kenntnisse im Lesen und Rechnen. Hinzukommen fächerübergreifende Unterrichtsvorhaben mit Themen aus allen Lernbereichen.

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Die Schüler werden mit Beginn der Oberstufe (3 Jahre) stärker in die lernen sie unterschiedliche Arbeitsfelder kennen. Projekte mit Themen aus ihrer Erfahrungswelt bieten die Möglichkeit, vorhandene lebenspraktische Fähigkeiten und Kenntnisse im Lesen, Rechnen und Schreiben anzuwenden und zu erweitern.Planung und Gestaltung des Unterrichts einbezogen. In fachorientierten Lehrgängen

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Die Berufspraxisstufe (2 – 3 Jahre) schafft als Berufsschulzeit die Grundlagen für die spätere berufliche Tätigkeit. In Abstimmung mit der Agentur für Arbeit, dem Berufsbildungsbereich der Freckenhorster Werkstätten und dem Integrationsfachdienst des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe werden die Schülerinnen und Schüler frühzeitig und intensiv auf die Arbeitswelt vorbereitet. Im Mittelpunkt steht der Erwerb von Arbeitstechniken (z.B. in der Holzbearbeitung) und Schlüsselqualifikationen (z.B. Ausdauer). Ganz wichtig sind auch die Festigung der Persönlichkeit und die Themen Wohnen, öffentliches Leben, Freizeitgestaltung und Partnerschaft. Der Unterricht findet in weiten Teilen in klassenübergreifenden Lerngruppen statt.

Die Schüler können in speziell ausgestatteten Räumen in der Schule bei Bedarf Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie erhalten.

Bei der individuellen Pflege und Versorgung von Schülern mit einer schweren Behinderung werden die Lehrer von Integrationshelfern unterstützt.

Besondere Angebote:

  • Psychomotorik
  • Unterstützte Kommunikation
  • Snoezelen
  • heilpädagogisches Reiten
  • Schwimmen
  • computergestütztes Lernen
  • und viele Neigungskurse

 

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