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Heinrich Tellen |
Der Mensch und Priester Heinrich Tellen Heinrich Tellen hat sich schon als Student und dann in allen seinen Positionen aus Überzeugung und, wie er selbst sagte, mit Freude und persönlichem Gewinn für benachteiligte Menschen eingesetzt. Durch seinen programmatischen Einfluss und seine pragmatische Tatkraft konnten viele Einrichtungen für Menschen mit einer geistigen Behinderung neu entstehen. So wirkte er zum Beispiel bei der Gründung von Sonderkindergärten, Wohnstätten für behinderte Menschen und Tagesbildungsstätten mit. Auch die Gründung der ersten Einrichtungen der Behindertenhilfe im Kreis Warendorf fallen in seine Zeit als Caritas-Direktor. Doch Heinrich Tellen war nicht nur ein außerordentlich erfolgreicher „Manager“ in einem Wohlfahrtsverband, der „volksnah“ auftrat und „den alle Welt kannte“. Geprägt durch seinen Glauben, so berichten Zeitzeugen, charakterisierte ihn eine unmittelbare Menschlichkeit, die Fähigkeit, sich anrühren zu lassen:
Für Heinrich Tellen hatte jeder Mensch die Freiheit und die Möglichkeit, aber auch die Verantwortung, gut zu sein. „Einen großen Geist zu haben, darauf kann man niemand verpflichten, doch jedermann ist verpflichtet, ein gutes Herz zu haben“. Dieser Spruch von Julius Langbehns befand sich im Nachlass von Heinrich Tellen. (Auszug aus dem Schulprogramm der Heinrich Tellen Schule) |